OPEN INVESTIGATOR

OPEN INVESTIGATOR

Persönliche Langzeitdaten transparent untersuchen – ohne daraus automatisch eine Diagnose zu machen.

Der Investigator ist ein lokales Analysewerkzeug. Er kann Muster, zeitliche Beziehungen, wiederkehrende Episoden und Wissensprofil-Übereinstimmungen sichtbar machen, muss aber Unsicherheit und Gegeninformationen offen anzeigen.

Was untersucht werden kann

Wissensprofile

Lokaler HPO-/Orphadata-Abgleich mit dafür, dagegen, unbekannt, Datenbasis und Quelle.

Episoden & Fingerprints

Wiederkehrende technische Episodenmuster und ähnliche Verlaufstypen.

Persönliche Baseline

Abweichungen vom eigenen bisherigen Verlauf – nicht von erfundenen medizinischen Normwerten.

Change Points

Mögliche stabile persönliche Phasenwechsel mit transparentem Vorher-/Nachher-Kontext.

Time-Lag

Wiederkehrende zeitliche Muster in mehreren Verzögerungsfenstern; Zeitnähe ist keine Ursache.

Confounder

Begleitkontexte werden getrennt betrachtet, damit ein Signal nicht vorschnell einem einzelnen Faktor zugeschrieben wird.

Interaction

A+B wird mit A ohne dokumentiertes B und B ohne dokumentiertes A verglichen – ohne Synergiebehauptung.

Threshold

Menge, Dauer oder Intensität können datengetrieben in persönliche Bereiche aufgeteilt werden; keine medizinischen Grenzwerte.

Biopsychosozial

Körperliche, psychische, soziale und äußere Faktoren können nebeneinander untersucht werden; Somatik wird dadurch niemals abgeschlossen.

Feste Sicherheitsgrenzen

  • Kein Kandidatenrang wird als Erkrankungswahrscheinlichkeit ausgegeben.
  • Korrelation, Time-Lag, Intensitäts- oder Vorher-/Nachher-Muster sind keine Kausalitätsbeweise.
  • „Nicht dokumentiert“ bedeutet nicht „nicht vorhanden“.
  • Keine automatische Diagnose, Therapieentscheidung, Medikamentendosis oder Notfalldiagnose.
  • Psychosomatische oder ergänzende Reflexionsmodelle dürfen somatische Abklärung niemals verdrängen.